Theaterreise 19. August 2017 ins Appenzellerland

22. September 2017

2019-08-theaterreiseAm 19. August versammelte sich der Theaterverein Port um viertel vor Acht in Port um dann Richtung Sihlbrugg zu fahren. Unterwegs versorgte Cindy alle liebevoll mit Kaffee, was sich aber schwieriger gestaltete als erwartet, liess die Kaffeemaschine doch jedes zweite Kaffee einzig mit Wasser heraus.

Cindy bezwang die Maschine und konnte doch alle mit Kaffee versorgen bis nach Zihlbrugg. Dort gestärkt mit noch mehr Kaffe und Gipfeli ging es weiter nach Appenzell.

Als die Mägen allmählich knurrten, wurde die Fahrt zum langersehnten Mittagsessen von einem riesigen Umzug durchkreuzt: Kühe soweit das Auge reichte. Somit näherte man sich im Schritttempo dem Mittagessen. Als alle um viertel nach Zwölf im Glauben waren sich dem Ziel, dem Romantikhotel Säntis, endlich zu nähern kam es zu einem weiteren „Kuhzwischenfall". Mit etwas Verspätung trafen wir um ungefähr ein Uhr im Ziel ein.

Es gingen eine Menge Wurst-Käse-Salat und allerlei andere Appenzeller Spezialitäten über den Tisch, was die hungrigen Mägen zufrieden stellte. Im anschliessenden Dorfrundgang wurden Wanderschuhe heruntergehandelt, Namenstassen und eine grosse Menge an Appenzeller Käse gekauft (das Geheimnis dazu hat aber auch niemand herausgefunden).

Nach dem Dorfrundgang stand eine Appenzeller-Rundfahrt auf dem Programm, wo sich die Gruppe am Schluss am Fusse des Säntis wiederfand und sich dann aufteilte. Die einen blieben für ein Kafi/Bier, die anderen fuhren einen kurzen Weg nach oben um die Arena des Schwägalp Schwinget zu bestaunen.

Sogar der Säntis liess sich trotz eher schlechtem Wetter kurz blicken und blitze durch den Nebel hindurch. Im Car wurde nachher das grosse Rätsel um den Unterhaltungsabend aufgelöst: „Erlebnis Waldegg". Es wurden Erkundungstouren durch das alte Bauernhaus gemacht, in Erinnerungen geschwelgt und gestaunt. Viele kauften sich noch Biberlis und andere Leckereien.

Und dann ging der eigentliche Höhepunkt auch schon los. Die Gruppe wurde in ein altes 4. Klasse-Schulzimmer geführt und durfte sich einen Schulranzen schnappen. Und sofort wurden alle in ihre frühere Schulzeit zurückgeworfen. Es wurden Schulhefte verteilt und jeder erhielt einen Namen, wovon nicht alle alltäglich waren (man erinnere sich an „Zischgeli" oder „Bisch").

Schnell wurde klar, dass dies nicht eine normale Klasse war- da der Herr Lehrer mit schlagfertigen Sprüchen um sich warf und so einige in die Mangel nahm. Schnell merkte man auch, dass das „Rösli" zu den Lieblingen des Lehrers gehörte. Sie war die Einzige, welche er lobte. Nicht einmal „Bisch" konnte mit seinen Geometrieversüchen den strengen Lehrer überzeugen. Gekrönt wurde dieser tolle Unterhaltungsabend mit einem Vier-Gang-Menu, sowie einem Ausflug in den Stall, wo riesige Ochsen bestaunt wurden. Da verschlug es sogar der grossmäuligen „Rosalie" die Sprache.

Gegen Zehn Uhr wurde dann die Rückreise nach Port angetreten. Mit vollen Bäuchen dösten einige schon im Bus ein. Danach folgte beinahe obligatorische Stau auf der A1 und mit etwas Verspätung kamen wir in Port an.


Vielen Dank für die tolle Organisation & den unvergesslichen Momenten im Appenzellerland.
Mirjam