Vereinsreise 2016 Lugano - Melide TI (Titanic – Das Musical)

23. September 2016

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Wenn einer eine Reise..............

Am 20. August morgens um 7 Uhr durfte unsere Reisegruppe von 21 Personen den Eyliner-Bus von Funicar, mit der Fahrerin Frau Ruth Stucki, bei Sonnenschein (obwohl der Wetterbericht nicht optimal war) in freudiger Erwartung besteigen.
Die erste Etappe bis zum Kaffeehalt führte uns via Rothrist nach Eich, in das uns nicht unbekannte Restaurant Sonne. Dort konnten wir unsere Kaffee- und Gipfeli-Gelüste stillen.

Bei der Abfahrt vom Restaurant bewunderten wir die Fahrkünste unserer Frau Stucki beim Rückwärtsfahren, was übrigens schon bei der Mehrzweckhalle in Port der Fall war. Gestärkt fuhren wir Richtung Gotthard via Vierwaldstättersee, mit der Befürchtung lange im Stau stehen zu müssen, war jedoch unbegründet, wir kamen flüssiger durch das Nadelöhr als gedacht! (Stau ca. 4 km). Mittagshalt machten wir in der Gaststätte Bellinzona. Wir konnten gerade noch im Trockenen aussteigen, dann „ schien die Sonne in Strömen"! Nicht alle glaubten noch an eine Durchführung des Musicals!

Die Fahrzeit bis zu unserem Hotel betrug noch etwa 30 Minuten, der Weg führte durch den Monte- Ceneri nach Lugano. Iris Stauffer glaubte nach jedem Tunnel fest daran, dass am Tunnelende die Sonne scheinen würde: „ wir sind ja schliesslich in der Sonnenstube"! Der Wettergott wollte es aber anders, es regnete ununterbrochen weiter.

Leider hatte Kathrin Gerber vor unserer Reise einen kleinen Unfall und konnte nicht mitkommen. Hans Schneider war bereit einzuspringen, da gab es natürlich betreffend Zimmereinteilung viel zu besprechen! Katrin und Therese hatten ein Doppelzimmer zusammen bestellt! Nun konnten wir es nicht verantworten, dass Hans und Therese das Zimmer teilen mussten. So wurde mit „innovativen Vorschlägen" nur so hin und her jongliert, wobei nicht alle ganz ernst zu nehmen waren, was uns einige Lacher entlockte!

Beim Hotel Delfino konnten wir zum Glück dank einem Unterstand im Trockenen aussteigen. Kaum im Zimmer, wurden wir zu unserer Überraschung, von der Hoteldirektion telefonisch zu einem Apéro eingeladen! Eine Person hat sich glaub ich (fast) verschlafen. Da wir bekanntlich alle Engel sind, fand Petrus, dass er den Regen jetzt abstellten könne, was gerade zum richtigen Zeitpunkt geschah. Anschliessend wurden wir von Frau Stucki zum Schiffshafen gefahren, wo wir das Schiff bestiegen und die Fahrt auf dem etwas unruhigen See bis zur Station Swiss-miniatur genossen.

Nach dieser Fahrt gab es noch ein kleiner Vorfall den ich nicht so genau mitbekam, ich glaube eine Handtasche wollte nicht mit uns vom Schiff kommen oder so.... In der Ausstellung der Swiss-miniatur hatten wir freien Aufenthalt , einige mussten ihre Hirnzellen etwas anstrengen um die Objekte aus unserer schönen Schweiz zu erkennen ohne den Spickzettel zu Hilfe zu nehmen. Nach dem Rundgang überraschte uns unser Reiseleiter mit einem kleinen Apéro, merci Peter.

Nach einem kleinen Spaziergang kamen wir beim Theatergelände des Musicals an, wo für uns im Festzelt Plätze reserviert waren. Wir wurden mit einem vorzüglichen Vorspeise-Hauptspeise- und Dessertbuffet richtig verwöhnt.

Gegen 20 Uhr nahmen wir wohlgenährt, mit grosser Vorfreude und vielen Erwartungen unsere Plätze ein. Der Auftakt war für einige etwas laut, oder unsere Hörorgane mussten sich etwas anpassen.  Sobald jedoch die Vorstellung richtig begann war alles bestens. Wir konnten uns, den zum Teil wunderschönen Stimmen und dem Geschehen hingeben und voll in die Titanic- Geschichte eintauchen. Ich jedenfalls, habe es genossen. Die Geschichte kennt zwar jeder, aber die Interpretation war neu. Die Kulisse hat gefallen. Etwas schade war, dass man so wenig vom See gesehen hat.
Nach der Vorstellung wurden wir vom Fahrer Fredy abgeholt und jeder konnte sich auf der Heimfahrt zum Hotel seinen Eindrücken hingeben.

Zum Abschluss mussten wir uns natürlich noch in eine Bar setzen, um unseren Durst zu löschen und uns auszutauschen, ohne Schlummerdrunk kann man doch nicht schlafen, oder? „gute Nacht"
Der Sonntagmorgen begrüsste uns mit purem Sonnenschein! Um acht begannen sich die Frühstückstische langsam zu füllen. Es stärkten sich alle für den neuen Tag. Sprüche fielen und Gähnen wae erlaubt!

Um 9 Uhr 30 war Abfahrt. Los geht's: „ hesch z' Täschli derbi "?
Auf der Fahrt zur Monte Bré-Bahn überraschte uns Dominika Bähler mit einer Morgenandacht, die sehr zu uns, oder zu den Meisten passte. Zum Nachzulesen empfohlen: www.Gebet eines Älterwerdenden Menschen.ch

Mit der Bahn fuhren wir auf den Monte Bré und liessen es uns nach der Kirchen-Besichtigung und einem tollen Ausblick auf den Luganersee bei einem Apéro wohl sein. Anschliessend musste noch das Gruppenfoto gemacht werden, schliesslich hatte Ariane schon etliche Male erfolglos den Versuch unternommen. Im letzten Moment fand sich noch ein Tourist der die Nerven hatte uns immer wieder neu zu knipsen, bis wir wirklich vollständig waren!

Nach einer zügigen lustigen Abfahrt mit der Bahn wurde es ernst, wir stiegen in den Bus und machten uns auf die Heimfahrt. Leider kamen wir schon vor der Abzweigung Ausfahrt Gotthardpass in einen Stau. Wir nahmen es sportlich und verbrachten die Zeit mit Sprüche-Klopfen, Witze–Erzählen oder MMS und SMS schreiben. Die zügige Fahrt bis auf das Gotthard-Hospiz verging wie im Flug. Im Restaurant konnten wir uns für die Weiterfahrt erneut stärken, die uns wieder hinunter führte Richtung Andermatt. Natürlich immer im schönsten Sonnenschein.

Kurz vor Andermatt erfreuten wir eine nette junge Frau an ihrem Verkaufsstand, die Käse, Würste, Kuchen etc. zum Verkauf anbot. Dank ihrem Charme, machte sie mit uns ganz sicher ein gutes Geschäft. Die Weiterfahrt führte uns über den langgezogenen kurvenreichen Susten via Innerkirchen, Meiringen, entlang dem Brienzersee, Thunersee bis Faulensee, wo wir noch ein letztes Mal einen Aufenthalt bei Kaffee und Mohrenkopf, oder so, genossen.

Übrigens, wusstet ihr, dass wir in unserem Verein einen Steine-Sammler haben? Ja ja, den gibt es, unsere Fahrerin musste auf jedem „Höger" anhalten, damit er immer den schönsten Stein zum Mitnehmen aussuchen konnte, gäu Präsi!

Die letzte Etappe nach Hause erlebten wir ohne besondere Vorkommnisse. Jedenfalls kamen wir ca. um. 19 Uhr, glücklich und zufrieden, mit vielen neuen Eindrücken, in Port an. Vielen Dank an unsere Fahrerin Frau Stucki, die uns so gut chauffiert hat, unserem Reiseleiter für die tolle Organisation und dem ganzen Vorstand für die Kostengutsprache.

Ich freue mich schon auf den nächsten Ausflug!
Käthi Egli

 

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